Einleitung
Inhalt
Konstruktion
Der ursprüngliche Item-Pool umfaßte 121 Items, die an einer Stichprobe von 301 Probanden angewandt wurden. An den Ergebnissen wurde eine Faktorenanalyse durchgeführt. Es wurden die Items herausgenommen, deren Faktorladungen unter 0.3 lagen. Eine weitere Itemselektion wurde anhand der Trennschärfe und Schwierigkeit vorgenommen. Der Test besteht dann aus 66 Items, von denen jeweils 6 auf eine von 11 Dimensionen zugeordnet werden. (Für die elf Skalen-> siehe Anhang) Eine weitere Faktorenextraktion von Sekundärfaktoren bringt weitere 3 Faktoren hervor: 1. Sekf.: Skala 1,2,3,4,-5 laden auf diesen Sekf. Bei diesem Faktor handelt es sich um das Arbeitsengagement. 2. Sekf.: Skala -6, 7, 8 laden auf diesen Sekf. Hier wird die persönliche Widerstandsfähigkeit abgebildet. 3. Sekf.: Skala 9, 10, 11 laden auf diesen Sekf. Hier wird das Lebensgefühl auch außerhalb der Arbeit, im allgemeinen beschrieben.
Typenbildung
Die Typenbildung wurde an einer Stichprobe von n=1589 durchgeführt. Mittels einer Clusteranalse wurden die Testprofile zu Klassen zusammengefaßt, die am besten zueinander paßten. 4 Cluster waren das Ergebnis. Um eine spätere Einordnung von Testergebnissen in die Typenklassen zu ermöglichen, wurde eine Diskriminanzanalyse durchgeführt, zur Ermittlung der am stärksten trennenden Skalen. Distanzierungsfähigkeit, beruflicher Ehrgeiz und subjektive Bedeutsamkeit der Arbeit trugen am meisten zur Trennung bei.. (zur Validierung der Typen->siehe Hand-out)
Zur Beschreibung der Typen:
Typ G: der „gesunde“ Typ.
- relativ hohe Ausprägung im beruflichen Engagement
- keine Starke Ausprägung Verausgabungsbereitschaft
- hohe Distanzierungsfähigkeit
- hohe offensive Problembewältigung
- geringe Resignation
- Gutes Lebensgefühl:
- erlebte Unterstützung durch Familie, Lebenszufriedenheit
Typ S: Der „Schonungstyp“.
- geringe Ausprägung der Bedeutsamkeit der Arbeit, Ehrgeiz, Verausgabungsbereitschaft u.s.w.
- aber starke Distanzierungsfähigkeit
- auch keine hohe Resignationstendenz
- ebenso relativ hohe Lebenszufriedenheit
Risikotyp A: Der klassische A-Typ (Friedman & Rosenman, 1974) mit Zusammenhang zu koronarer Herzerkrankung
- starke Bedeutsamkeit der Arbeit, hohes Engagement u.s.w.
- sehr geringe Distanzierungsfähigkeit
- keine hohe Widerstandsfähigkeit
- keine erlebte Unterstützung durch Familie
Risikotyp B: der „Burn out“ -Typ
- geringe Ausprägung bei Bedeutsamkeit der Arbeit, Engagement u.s.w.
- aber auch eingeschränkte Distanzierungsfähigkeit
- niedrige Widerstandsfähigkeit
- hohe Resignationstenden
- auch niedrige Lebenszufriedenheit und soziale Unterstützung
Literatur: Schaarschmidt & Fischer (1996) Arbeitsbezogenes Arbeits- und Erlebensmuster. Swets Test Service: Frankfurt