Wirtschaftspsychologie studieren

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Die Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit dem subjektiven Erleben und Verhalten von Menschen im ökonomischen Umfeld sowie den sozialen Zusammenhängen und ist somit ein Teilgebiet der angewandten Psychologie.

Aus diesem Grund ist das Wirtschaftspsychologiestudium ein so genanntes interdisziplinäres Studium. Dies bedeutet, dass Aspekte aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen vereint werden. Wie man aus dem Namen schon ableiten kann, werden zum einen Inhalte des Bereiches der Wirtschaftswissenschaften als auch im Bereich der Psychologie vermittelt.

Die Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich dabei vor allem mit den Menschen, die auf den Märkten oder in Unternehmen agieren, sowie insbesondere mit ihrem Erleben und Verhalten in wirtschaftlichen Situationen.

Die Inhalte des Wirtschaftsstudiums sind dabei sehr vielseitig und bereiten dadurch auf mehrere Einsatzbereiche nach dem Studium vor.

Die verschiedenen Bereiche seien hier kurz beschrieben:

Zum einen wird die Wirtschaftswissenschaft behandelt. Dies umfasst die einzelnen Disziplinen der BWL, wie zum Beispiel deren Grundlagen, Rechnungswesen, Marketing und Volkswirtschaftslehre.

Auch der Bereich der Mathematik, sowie der Statistik, ist wichtig für angehende Wirtschaftspsychologen, besonders wenn der Bereich der Marktforschung angestrebt wird.

Juristische Inhalte werden ebenfalls in Grundzügen vermittelt, beispielsweise Wissen darüber, wann man ein Anrecht auf Schadenersatz hat.

Natürlich wird auch viel Wissen im Bereich der Psychologie erlernt. Beispielsweise Wissen darüber, wie der Mensch denkt und lernt bzw. warum er sich so verhält, wie er sich verhält.

Bei den Inhalten zur Wirtschaftspsychologie wird dann erlernt, wo die Bereiche der Psychologie und BWL miteinander in Verbindung kommen. So können beispielsweise Fragen geklärt werden wie die, wie die Marktforschung funktioniert und wie Konsumenten zum Kauf bestimmter Produkte gelenkt werden.

Darüber hinaus werden im Wirtschaftspsychologie Studium ein bis zwei Schwerpunkte gewählt, die dann im Hauptstudium vertieft werden. Dabei kann zwischen folgenden groben Bereichen gewählt werden:

Zum einen die Organisationspsychologie oder Unternehmensberatung: hier geht es darum, Einspar- und Verbesserungspotentiale für Unternehmen zu finden.
Der zweite Bereich ist die Marketing- oder Medienpsychologie, bei der die Frage im Vordergrund steht, wie man Menschen mit Hilfe von Farben, Formen, Geräuschen oder anderen Dingen davon überzeugen kann, ein bestimmtes Produkt zu kaufen.
Ein weiterer Bereich ist das Personalmanagement. Hier wird das Wissen über den betriebswirtschaftlichen Hintergrund eines Unternehmens mit dem Wissen darüber, was für Anforderungen an das Verhalten der Mitarbeiter gestellt werden, verbunden.
Je nach Hochschule werden zusätzlich auch noch das Erlernen von Fähigkeiten im Bereich der Präsentation, Moderation, Rhetorik oder auch verschiedenste Fremdsprachen angeboten.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist das Sammeln praktischer Erfahrungen, die meist im Rahmen eines Praktikums gemacht werden können.

Am Ende des Studiums steht dann stets auch noch das Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit, der so genannten Bachelor-Thesis.

⇒ Zu allen Angeboten für das Wirtschaftspsychologiestudium

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