Sonnenschutz

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UV-Strahlen sind Bestandteil der Sonnenstrahlung. Hier einige Fakten dazu:

Sonnenbrillen schützen unsere Augen vor UV-Strahlen!

Jährlich werden in Deutscland über 13 Millionen Sonnenbrillen verkauft. Gesundheitlich gesehen ist das Tragen von Sonnenbrillen hier in Mitteleuropa eigentlich gar nicht notwendig, denn die relativ geringe Sonneneinstrahlung (im Gegensatz zu Regionenen am Äquator) ist hier recht gering. Nur am Strand, am Wasser, im Schnee und auf großen Autobahnen, da also wo große Flächen vorhanden sind, die die Sonnenstrahlen reflektieren, ist es ratsam Sonnenbrillen zu tragen. Um einen Überblick über die Qualität von Sonnenbrillen zu schaffen testete die Stiftung Warentest im März 1992 36 verschiedene Sonnenbrillen in einer Preisklasse von 4 DM bis 200 DM. Die Strahlen, die das Auge schädigen können sind UV-a, UV-b, UV-c-Srahlen, also alle UV-Strahlen. Zuerst kommt es zu Reizungen und Entzündungen der Netzhaut, Hornhaut und der Bindehaut, im Übermaß kann es dann sogar zu ernsthaften Schädigungen kommen und zum Grauen Star. Bei fast allen getesteten Sonnenbrillen wurde ein guter bis sehr guter Schutz vor UV-Strahlen festgestellt.Dabei kam es auch gar nicht auf den Preis an: Die „Billigfabrikate“ scnitten genausogut ab wie die teuren Markenbrillen. Nur zwei der 36 Brillen konnten nicht den erforderten UV-Schutz nachweisen. Der UV-Schutz in den Sonnenbrillen wird durch eine besondere Struktur im Glas bzw. im Kunststoff erzielt. Es kommt also nicht darauf an welche Stärke der Färbung die Sonnenbrille hat oder welche Farbe. Den UV-Schutz kann man nicht erkennen! Im allgemeinen ist zu empfehlen beim Kauf darauf zu achten, daß auf den Etiketten angegeben wird, daß ein UV-Schutz vorhanden ist.(Vgl. Stiftung Warentest ,3, !992, S.31-33)

UV-Strahlen schädigen auch Pflanzen!

Bei übermäßiger UV-Strahlung werden auch Pflanzen geschädigt. Pflanzen, an denen schon Schädigungen nachgewiesen wurden, sind: Erbsen, Gurken, Bohnen, Sonnenblumen, Sojabohnen und Getreide.Die beobachteten Schädigungen sind : geringerer Wuchs als Normal, Weniger Früchte und weniger Vermehrung. Das bedeutet, daß übermäßige UV-Strahlung unser gesamtes Ökosystem in Gefahr bringt(Vgl. Mädchen.?,S,75).

Tipps zum Sonnenbad, um die negative Wirkung der UV-Strahlen auf die Haut nicht zum gesundhetlichen PRoblem werden zu lassen.

Was besagt der Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor gibt an, mit welcher Zahl Sie die Eigenschutzzeit Ihrer Haut muliplizieren können um gerade noch keinen Sonnenbrand zu riskieren. Beispiel: Hauttyp I will sich 120 Minuten sonnen. Für Hauttyp I gilt als Indez 6 Minuten. Also 120 durch 6 ergibt = Lichtschutzfaktor 20.

Dünnes T-Shirt als Sonnenschutz?

Naturfaser schützen die Haut besser vor UV-Strahlen als synthetische Fasern. Leichte Stoffe bieten einen Schutz von Lichtschutzfaktor 5 – 15.

Sonnenschirm oder Schutzfolie?

Schutzfolien und Schirme filtern UVB Strahlen nahezu vollständig und lassen UVA Strahlen hindurch. Also: Keine Angst vor Hautkrebs und trotzdem gleichmäßig Bräune.

Greifen Sonnenstrahlen die Haare an?

Ja, sie machen sie spröde und bleichen gefärbte Haare stellenweise aus, also Vorsorge treffen mit a) Hüte oder Kappen, b) Schampoo mit UV Schutz oder andere Pflegemittel.

Wie schützen sich eigentlich Pflanzen vor UV-Strahlen?

Z. B. unter erhöhter Sonneneinstrahlung produziert eine Roggenart mehr Flavoroide (sekundärer Pflanzenstoff) die sie gegen die negativen Auswirkungen der Strahlen schützt.

Ist die Sonneneinstrahlung am Meer intensiver?

Ja, da das Wasser die Strahlen seitlich reflektiert.

Verlieren Sonnenschutzmittel ihre Wirkung?

Ja, achten Sie auf das Verfallsdatum und wenn keines da ist, nach Anbruch der Flasche oder Tube nicht länger als 3 Jahre lagern.

Längerer Schutz durch häufiges Eincremen?

Nein, Verlängerung der Eigenschutzzeit der Haut durch Sonnenschutzmittel gilt nur einmal für 24 Stunden.

Welche Mittel Lotion, Öl , Creme, Sunblocker?

Milch oder Lotion: – zieht gut ein – für jeden Hauttyp – nicht zu dünn auftragen

Creme: – ist gut für die Haut, besonders bei trockener – bildet eine dickere Schicht

Öle: – leider nur höchstens Lichtschutzfaktor 3 – sollte nur ab Hauttyp IV verwendet werden.

Gele: – sind fettfrei und ohne Emulgatoren – optimal für Hautalergiker

Sumblocker: – sind optimal für gefährdet Körperpatien, da sie fast keine Strahlen durchlassen, z. B. Nase, Augen, Ohren, Lippen

Hat der Körper eigenen Schutz?

Ja, er bildet Lichtschwielen bei längerer Sonneneinstrahlung (Lichtschwielen gleich Verdickung der Haut). Durch die Vorstufe des Vitamins A wird die Haut unempfindlicher gegen UV-Strahlen.

Doch Sonnenschutz bietet nicht nur biologische Vorteile. Allein schon durch die Sicherheit, einen effektiven Schutz auf der Haut zu haben, entstehen auch psychologische Vorteile. somit läasst es sich unbeschwerter geniessen sich in der Sonne aufzuhalten.