Burnout Berater Ausbildung / Burnout Therapeut / Burnout Coach fertig1a

Die Burnout Therapeut / Coach Ausbildung bereitet darauf vor, Menschen zu beraten, die unter einem Burnout leiden oder drohen daran zu erkranken. So ist die Ausbildung gerichtet auf die Prävention und Intervention.

Burnout Therapie: Unter dem Begriff der Burnout Therapie versteht man generell alle Maßnahmen, die zur Behandlung des Burnout Syndroms ergriffen werden können. Man unterscheidet dabei in die präventive Burnout Therapie zur Vorbeugung einer Erkrankung und die intervenierende Burnout Therapie zur Behandlung einer bereits aufgetretenen Erkrankung.  Eine konkrete, vereinheitlichte Burnout Therapie tritt dabei weder in der theoretischen Grundlage noch in der Praxis auf. Ursache dafür ist, dass sich diese Erkrankung und ihre Symptome stark mit anderen Erkrankungen, Symptomen oder Spannungssituationen überschneiden, darunter etwa genereller Stress, Depressionen, Angststörungen oder auch ein Gefühl der Unzufriedenheit mit einer bestimmten Lebenssituation, insbesondere in Verbindung mit der Situation am Arbeitsplatz. Auf all diese Bereiche wird in der Ausbildung überlicherweise ausführlich eingegangen.

Vorweg: Was ist Burnout?

Das kurz und zusammenfassend zu definieren, ist ebenso wenig möglich, wie die Burnout Therapie zu vereinheitlichen. Grob vereinfacht versteht man darunter einen Zustand, in dem der Betroffene sich (emotional, geistig und körperlich) erschöpft fühlt und nicht mehr zu seiner vollen Leistungsfähigkeit in der Lage ist. Die Forschung betrachtet das Syndrom heute weitestgehend als Endzustand einer mittel- bis langfristigen Entwicklung. Meistens spricht man dabei von drei Stufen: Einer anfänglichen, überschwänglichen Begeisterung, gefolgt von Frustration, Desillusionierung und/oder Apathie bis schließlich zum Erreichen einer Depression, psychosomatischer Erkrankungen sowie gegebenenfalls Aggressivität. Diese Entwicklung kann sich auf eine konkrete Lebenssituation (etwa die Begeisterung für einen Job, die Frustration über ein eigenes Scheitern oder das Arbeitsumfeld sowie die Depression) oder gegebenenfalls auch auf einen ausgedehnteren Bereich beziehen, meist wird sie jedoch mit einer Entwicklung am Arbeitsplatz, bzw. einer beruflichen Überlastung in Verbindung gebracht. Bis heute ist das Burnout Syndrom jedoch keine anerkannte Krankheit, sondern wird als so genanntes „Problem der Lebensbewältigung“ betrachtet.

Präventive Burnout Therapie Ausbildung

Eine präventive Burnout Therapie muss nicht zwangsläufig von einem Psychologen/Psychotherapeuten begleitet werden. Vielmehr kann jeder Betroffene selbst, der etwa regelmäßig unter Stress und Druck leidet, selbst einige Dinge beachten, um eine Art eigene präventive Burnout Therapie einzuleiten. Hierzu kommen zum Beispiel Entspannungs-, Atem- und Meditationsübungen infrage, wie sie unter anderem im Yoga zur Anwendung kommen. Darüber hinaus sollten die Regelungen des Arbeitsschutzgesetz (zum Beispiel vorgeschriebene Arbeitszeit) eingehalten werden. Gegebenenfalls kann auch eine präventive Selbstmanagement-Therapie dazu beitragen, einem Burnout Syndrom vorzubeugen.

Die intervenierende Burnout Therapie Ausbildung

Eine einheitliche Burnout Therapie gibt es nicht – und kann es nicht geben, denn die Symptom- und Ursachenprofile der Betroffenen unterscheiden sich sehr stark voneinander. In manchen Fällen ist eine Veränderung des Umfelds die Ursache, in anderen eine Überlastung. So kommen zur intervenierenden Burnout Therapie eine Vielzahl an therapeutischen Methoden infrage, so etwa das Verhaltenstraining, die generelle soziale Unterstützung, regelmäßige Entspannungsübungen oder auch das Kommunikationstraining, in dem Betroffene beispielsweise lernen können, einen Auftrag des Arbeitgebers freundlich abzulehnen, wenn ihr Workload erschöpft ist. Neben diesen personenbezogenen Therapiemöglichkeiten kennt die Burnout Therapie auch noch Vorgehensweisen, die sich eher auf die Organisation von Abläufen beziehen, so etwa eine Umstrukturierung der Arbeitsabläufe, eine Umstellung von Schichtplänen oder die Einführung eines Feedback-Systems.

Eine Studie hat zudem herausgefunden, dass generell das Gespräch zwischen Arbeitgeber und -nehmer sehr wirkungsvoll sein kann, um betroffene Mitarbeiter vor einem nahenden oder bereits eingetretenen Burnot Syndrom zu schützen.

Die Ausbildung schliesse überlicherweise mit einem Zertifikat ab.