Schulnoten – Eltern können auch anders …

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Alle fürsorglichen Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder in der Schule gute Leistungen erbringen. Leider machen viele den Fehler, dass sie lediglich mit Vorwürfen arbeiten und glauben, dass sich die Schulnoten ihrer Kinder dadurch verbessern. Leider ist oft das Gegenteil der Fall.

Kinder müssen auf positive Weise motiviert werden, so dass sie konstant im Unterricht mitmachen, aufpassen und dadurch gute Noten nach hause bringen. Im Grunde ist es nicht schwer Kindern Mut zu machen. Es reichen ganz simple Methoden und Techniken, die die Schulnoten der Kinder nachweislich um bis zu 80 % verbessern können. Hierzu müssen die Eltern nicht einmal selbst gut in der Schule gewesen sein.

Mit den folgenden Techniken können Eltern den Schulnoten ihrer Kinder auf die Sprünge helfen.

1. Konstant positive Rückmeldungen geben

Um die bestmögliche Leistung aus dem Kind herausholen zu können, muss man es bereits für kleine Erfolge loben und ermutigen. Auch wenn das Kind derzeit in der Schule keine Bestnoten erbringen sollte, sollte man nicht darauf rumhacken, sondern die positiven Seiten der Leistung aufzeigen.
Wer dem Kind ständig seine schlechten Leistungen vor Augen führt, bewirkt lediglich, dass es umso schlechter wird.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kinder, die ein positives Selbstbild von sich haben, über ihre Leistung hinauswachsen können. Wohingegen Kinder, die ständig entmutigt werden, schlechtere Noten haben, auch wenn sie über einen höheren Intelligenzquotienten verfügen als andere Mitschüler.

2. Zeitplan für Hausaufgaben

Eltern sollten für ihre Kinder einen täglichen Zeitplan ausarbeiten. In diesem sollte stehen, zu welcher Zeit die Hausaufgaben nach der Schule erledigt werden müssen. Falls die Einteilung der Zeit dem Kind selbst überlassen wird, neigt es dazu die Hausaufgaben aufzuschieben und schließlich nicht zu erledigen.

3. Hilfe zur Verfügung stellen

Auch wenn man selbst von der Materie wenig Ahnung haben sollte, ist es wichtig, dass das Kind weiß, dass Hausaufgaben eine hohe Priorität haben. Wenn man als Eltern zeigt, dass man bereit ist zu helfen, sind Kinder in der Regel motivierter bei der Erledigung.

Sie wissen so, dass sie Lob und Anerkennung ernten, falls sie den Erwartungen der Eltern entsprechen. Deshalb ist es ratsam immer über die Hausaufgaben der Kinder zu wachen und Hilfe anzubieten.

4. Geduldig im Umgang sein

Das Einzige, das schlimmer ist als gar keine Hilfe von den Eltern, sind Väter und Mütter, die ungeduldig und streng sind. Dadurch verliert das Kind einen Großteil seiner Motivation und verbindet das Lernen mit Hektik und Stress.

Deshalb sollten Eltern stets geduldig im Umgang mit ihren Kindern sein, wenn es um die Erledigung der Hausaufgaben oder das Lernen für Arbeiten geht.

5. Regelmäßig mit den Lehrern sprechen

Man kann nie genau wissen wie das Kind in der Schule ist. Zuhause kann es einen sehr ordentlichen und fleißigen Eindruck machen, während es in der Schule Probleme haben kann. Die Gründe dafür können verschieden sein. Beispielsweise können Mobbing und Mitschüler schuld sein. Oder ein persönlicher Konflikt mit einem bestimmten Lehrer kann die Ursache darstellen.

Deshalb sollten Eltern regelmäßig mit den Lehrern sprechen und um Rückmeldung bitten. Dadurch weiß man stets, ob das eigene Kind auf dem richtigen Weg ist oder ob man richtungsweisend eingreifen muss.

6. Mit dem Kind über die Schule sprechen

Meistens reagieren Kinder verschwiegen, wenn man sie fragt wie der Schultag war. Deshalb sollte man konkretere Fragen stellen wie zum Beispiel, ob sie sich mit den Mitschülern gut verstehen oder ob die Lehrer nett sind. Dadurch können sie sich öffnen und offen über ihr Empfinden reden.